Patrick und Nuri lernen sich als Jugendliche kennen. Patrick liebt Partys, raucht, trinkt und genießt das Gefühl, einfach dazuzugehören. Nuri ist vorsichtiger und fragt sich oft, warum man überhaupt mitmachen muss, nur um cool zu wirken. Trotzdem verlieben sich die beiden.
Mit der Zeit wird aus der ersten Zigarette und den Drinks auf Partys mehr. Nuri merkt, dass Patrick nicht einfach aufhören kann. Immer wieder versucht sie, ihn zu überzeugen, sein Verhalten zu ändern, doch er schiebt alles weg. Später. Nur noch dieses eine Mal.
Die beiden gründen eine Familie, bekommen ein Kind und versuchen, ein gemeinsames Leben aufzubauen. Aber Patricks Alkoholkonsum wird immer schlimmer. Aus Spaß wird Gewohnheit, aus Gewohnheit Abhängigkeit. Streit, Enttäuschung und Hilflosigkeit ziehen in den Alltag ein. Nuri kämpft lange um ihre Beziehung, doch irgendwann reicht selbst Liebe nicht mehr aus.
Ein Stück über Gruppenzwang, erste Entscheidungen und darüber, wie aus einem „Probier doch mal“ ein ganzes Leben aus der Spur geraten kann.
Mobiles Theater
Entscheidungen
Relevanz für Schulen
Das Präventionsstück „Entscheidungen“ ist ein außergewöhnliches Theaterprojekt von Polizei Oberfranken, Naturbühne Trebgast und dem Caspar-Fischer-Gymnasium Kulmbach. Gemeinsam wurde ein Theaterstück entwickelt, das Jugendliche für die Risiken von Alkohol, Rauchen und Gruppendruck sensibilisiert – ehrlich, nahbar und ohne erhobenen Zeigefinger.
Ausgangspunkt war eine Projektwoche mit einer 7. Klasse: Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit Suchtprävention, hörten Erfahrungsberichte ehemals Betroffener und setzten sich kreativ mit eigenen Gedanken, Ängsten und Erlebnissen auseinander. Ihre Aussagen, Texte und persönlichen Geschichten bilden die Grundlage des Stücks.
Innerhalb von nur acht Wochen entstand daraus ein bewegendes Schauspiel. Unter der theaterpädagogischen Leitung von Lena Scholle und inszeniert von Lukas Reinsch bringt die
Produktion authentische Lebensrealitäten auf die Bühne. Die beiden jungen Schauspieler Philipp Rahn und Nadja Schimonsky erzählen die Geschichte zweier Menschen, deren Leben von ersten Entscheidungen, sozialem Druck und späteren Konsequenzen geprägt wird.
Ergänzt durch Originalzitate der Jugendlichen entsteht ein eindrucksvoller Theaterabend, der berührt, zum Nachdenken anregt und Gespräche auslöst. Gerade weil das Stück aus den Gedanken junger Menschen entstanden ist, trifft es ihre Lebenswirklichkeit unmittelbar.
„Entscheidungen“ ist mobil einsetzbar und kann ab sofort von Schulen gebucht werden. Dank eines Fördertopfs ist die Aufführung gegen einen Eigenanteil auch direkt vor Ort in Schulen möglich. Ein starkes Stück Prävention, das junge Menschen erreicht, weil es ihre Sprache spricht.










